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Mögliche gesundheitliche Folgen der "Parandontose"

Herz: Die Bakterien, welche Parodontose auslösen, wandern vom Mund in den Blutkreislauf und siedeln sich in den Herzkranzgefäßen, an künstlichen Blutgefäßen, Herzschrittmachern, an geschädigten als auch an neu implantierten Herzklappen an.
Dies führt zu Herzmuskelentzündung, Gefäßverschluss und somit zu erhöhtem Herzinfarktrisiko.

Gehirn: Dort führen die Bakterien ebenso wegen Gefäßverschluss zu erhöhtem Schlaganfallrisiko.

Künstliche Gelenke: Dort führen Sie zu Gelenkentzündung bis hin zu Implantatverlust.

Atemwege: Das Risiko für Speiseröhrenkrebs, Kopf-Hals-Tumor und Lungenkrebs steigt.

Diabetes: Es besteht ein erhöhtes Risiko daran zu erkranken, aber umgekehrt steigt auch das Risiko durch Diabetes an Parodontose zu erkranken.

Infektionen: Das Infektionsrisiko steigt weil die körpereigene Immunabwehr herabgesetzt ist.

Frühgeburten: Weil diese Bakterien die Produktion von Wehen auslösendem Histamin fördern, sind Frühgeburten bei Schwangeren mit Parodontose häufiger als bei Müttern mit gesundem Zahnfleisch.

Unfruchtbarkeit: Diese Bakterien aus dem Mund-Rachenraum könnten auch verstärkt in den Spermien Zeugungsunfähiger Männer gefunden werden.

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